Dafür setzen wir uns ein

Brief an die unten angeführte Personen bezüglich Unterstützung in der Corona Krise

 

Sehr geehrte Frau Mag. Doris Kampus! Sehr geehrte Frau Dr. Juliane Bogner-Strauß!

Sehr geehrter Stadtrat Herr Mag. Robert Krotzer! Sehr geehrter Herr Stadtrat Kurt Hohensinner!

 

Vor kurzem erreichte uns das bedrängend aktuelle Mail von Selbstbestimmt Leben. Diese Initiative finden wir äußerst hilfreich und möchten sie gerne in unserem Bereich aufnehmen, vor allem da es sich um Menschen handelt , die aufgrund ihres Alters und eingeschränkter Einsichtsfähigkeit, zu einer höchst gefährdeten Gruppe gehören.

 

Die Angehörigen von Menschen mit Demenz, die in der verantwortlichen Position sind, diese zu betreuen und zu pflegen, stehen seit Covid 19 vor dem Problem, dass sie kaum Hilfe von außen bekommen. Die Tagesbetreuungen haben geschlossen, viele Heime haben verständnisvollerweise einen Aufnahmestopp und viele 24h BetreuerInnen kommen nicht mehr über die Grenze.

 

Menschen mit Demenz können die Auswirkungen und auch die Vorschriften die Covid 19 mit sich bringt, kaum begreifen und das hat oft zur Folge, dass sie ihren Alltag aufrechterhalten wollen. Sie haben verschiedene Ideen im Kopf (Muss meine Kinder versorgen, muss heim zu meiner Mutter, muss etwas nachsehen), und sind daher nur schwer zuhause zu halten. Außerdem führt die Beschneidung des Bewegungsdrangs zu dem – von Angehörigen so gefürchteten – unerwünschten Verhalten.

Das wird sehr bald zu vielerlei häuslichen Problemen führen und die Angehörigen fragen bereits jetzt, wo sie Hilfe bekommen können. Zurzeit haben wir keine Antwort darauf.

 

Wir bitte Sie daher, uns ins dieses hilfreiches Programm für Menschen in Behinderung aufzunehmen und uns so die Möglichkeit der persönlichen Assistenten zu gewähren. Wir engagieren uns schon viele Jahre dafür und kennen alle Gründe, die es erschweren. Wir hoffen sehr, dass auch wir in diesen schwierigen Zeiten nicht vergessen werden und die bürokratischen Fragen sich klären lassen.  

 

Im Namen von Salz Steirische Alzheimerhilfe und GFSG Gesellschaft für seelische Gesundheit.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Dr. Günter Klug

Medizinisch fachliche Geschäftsführung

 

GFSG Gesellschaft zur Förderung seelischer Gesundheit GmbH
Plüddemanngasse 45 | 8010 Graz
Tel: 0316 / 93 17 57

guenter.klug@gfsg.at | www.gfsg.at

 

und

 

Mag. Claudia Knopper

 

SALZ Steirische Alzheimerhilfe

Tel.Nr. 0699 1 626 93 05

 

www.selbsthilfe-alzheimer.at

 

Varenaweg 7

8043  Graz

ZVR: 212698008

 

Das sind wir

Claudia Knopper

Obfrau

Mein Vater hat die Diagnose Alzheimer mit 58 Jahren bekommen. Es war ein Schock für mich und lange Zeit wollte ich es einfach nicht wahr haben. Diese Jahre hatten für mich viele schwere Stunden. Ich habe mir immer gewünscht mich mit Menschen auszutauschen, die ein ähnliches Schicksal teilen und die mir aufgrund ihrer Erfahrung helfen können, zu verstehen was mit meinem Papa passiert. 

Sylvia Müller

Kassiererin

ich wohne mit meinem Mann und meinen beiden Kindern in Graz. Im Jahr 2012 starb meine neunzigjährige Schwiegermutter, die an Alzheimer erkrankt war. Es dauerte einige Zeit, bis ihre Erkrankung erkannt wurde. Der Umgang damit war anfangs nicht leicht für mich, da meine Schwiegermutter zu einem anderen Menschen wurde. Im Laufe der Zeit konnte ich mich langsam auf ihre "neue Persönlichkeit" einstellen.

Inna Vartschenko

Obfrau Stellvertreterin

Ich bin gemäß meiner Ausbildung und Berufung als freiberufliche Dipl.-Sozialbetreuerin tätig und betreue und begleite einige ältere Menschen sowie berate und unterstütze ihre Angehörigen bei der Bewältigung ihres nicht immer leichten Alltags. Dabei passe ich meine Leistungen den Bedürfnissen meiner Schützlinge an. Hierbei steht die Erhaltung ihrer Ressourcen und Möglichkeiten zur Sicherung der Lebensqualität für mich im Vordergrund. 

Andrea Hohl

Gesprächsrundenleiterin Leoben

Ich bin Tochter einer an Alzheimer erkrankten Mutter. Als die Diagnose dieser Krankheit vor einigen Jahren im Raum stand, war nicht klar, was da auf unsere Familie zukommen würde.Da ich mich von Anfang an in einer Betreuungssituation befunden habe, war ich auf der Suche nach Hilfe für mich und meine Situation.

So kam ich zu SALZ. Da ich erfahren habe, wie es sich anfühlt, in Situationen, die einem alles abverlangen, nicht mehr weiter zu wissen, bin ich froh nun nicht mehr alleine zu sein.

Teresa Trattner

Gesprächsrundenleiterin Leibnitz

Meine Mutter hat Demenz und lebt in einem Heim. 

Johanna Schober

Gesprächsrundenleiterin Voitsberg

Mein Mann bekam die Diagnose Alzheimer mit 62 Jahren.

Es war schrecklich für uns als Familie. Wir haben 3 gemeinsame erwachsene  Kinder und 5 Enkel. Durch seine veränderte Persönlichkeit ist der Alltag sehr schwierig.

Sich mit Menschen auszutauschen denen es ähnlich geht ist mein Anliegen.

Mit Salz ist es gelungen auch in Voitsberg eine Selbsthilfegruppe zu gründen.

Teresa Salleger

Gesprächsrundenleiterin Weiz

Mein Gatte hatte mit 65 Jahre die Diagnose Prostatakrebs und ein Jahr später die Diagnose Demenz erhalten. Es war ein Schock für die ganze Familie (2 Kinder, 2 Schwiegerkinder und 4 Enkelkinder). Ich ihn vorwiegend allein betreut (für 3 Stunden pro Woche kam eine Betreuung vom Pflegeentlastungsdienst der Caritas). Da im August 2020 meine Energie verbraucht war, habe ich den Rat meiner Hausärztin befolgt und meinen Gatten - schweren Herzen -  in ein Pflegeheim gegeben. Er hat sich sofort wohl gefühlt, und ich wusste, dass es die richtige Entscheidung war. Leider ist er Ende Dezember 2020 verstorben.

Da ich leider nicht die Möglichkeit hatte, mich in einer Selbsthilfegruppe auszutauschen, ist es mir ein Anliegen, eine SHG in Weiz zu gründen. SALZ hilft mir dabei.

Karin Neißer

Gesprächsrundenleiterin Leoben

Mein Vater bekam vor einigen Jahren die Diagnose Alzheimer, bis kurz vor seinem Tod wurde er von meiner Mutter, meinen zwei Geschwistern und mir zu Hause betreut.

Eine sehr herausfordernde Situation, da die Krankheit die Persönlichkeit des Betroffenen sehr verändert.

Salz gab uns in dieser Zeit die Möglichkeit uns mit Gleichgesinnten auszutauschen, wir wurden verstanden, alle hatten die gleichen Schicksale. Diese positiven Erfahrungen möchte ich weitergeben.

 

Nußbacher Ernestine

Gesprächsrundenleiterin

Schon einige Jahre begleitet mich die Diagnose – Demenz bzw. Alzheimer in meiner Familie.

Meine Mutter bekam die Diagnose Alzheimer im Winter 2015 mit 79 Jahren. 

Mein Schwiegervater hat 2017 die Diagnose Alzheimer, im 85. LJ, bekommen.

Ich tausche mich gerne mit anderen „Leidensgenossen“ aus und möchte mich so gut ich kann einbringen.

Ich wünsche mir, eine schnelle Umsetzung der Tagesbetreuung im Bezirk Voitsberg, mehr Hilfe für pflegende Angehörige und viel und laufende Info für Betroffene.

Kontakt

TEL: 0676 45 20 400

oder nutzen Sie unser Kontaktformluar 

Weiz

Jeden ersten Montag des Monats 17:00 - 19:00
 

Graz

Jeden zweiten Montag des Monats von 14:00 - 16:00 

 

Jeden letzten Donnerstag des Monats von 17:30 - 19:30

 

Online

Jeden zweiten Dienstag des Monats von 17:30 - 19:00

Zoom-Meeting beitreten

 

Feldbach

Jeden zweiten Donnerstag des Monats 17:00 - 19:00

 

Leoben

Jeden dritten Montag des Monats 17:00 - 19:00

 

Voitsberg

Jeden dritten Mittwoch des Monats 17:00 - 19:00
 

Leibnitz

Jeden letzten Montag des Monats 17:00 - 19:00

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